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Zevener Zeitung 02.01.2017

Ein beschwingter Jahresauftakt
02.01.2017 - Von Frauke Hellwig

Johann-Peter Taferner, mehrfach preisgekrönt, ergänzte die musikalische Klangvielfalt noch einmal mit seiner Klarinette. An seiner Leistung gab es nichts zu bemängeln. Foto Hellwig


Besser lässt sich das neue Jahr wohl kaum beginnen, als mit sinfonischen Klängen von Wolfgang-Amadeus Mozart beim Neujahrskonzert, gespielt von der Hamburger Camerata und dirigiert von Kantor Andreas Borbe. Doch nicht nur die Musiker aus der Hansestadt haben das Publikum überzeugt, auch das Klarinetten-Spiel von Johann-Peter Taferner sorgte für Furore. Ein beschwingter Auftakt für 2017 vor ausverkauftem Rathaussaal.

Die mehr als 300 Karten für das Neujahrskonzert, das mittlerweile zum elften Mal vom Verein Pro Zeven organisiert wurde, seien quasi am ersten Tag vergriffen gewesen, so die Organisatoren der Veranstaltung. Für viele Musikfreunde eben ein perfekter Auftakt für das neue Jahr. Gerade weil die Sinfonien und Konzerte von Salzburgs berühmtestem Musikgenie als besonders ausgewogen und beschwingt gelten.

Fröhlicher Start
Die Instrumentalisten der Hamburger Camerata legten dann mit der Salzburger Sinfonie in D-Dur auch gleich einen fröhlichen Start hin, glänzten aber auch in den ruhigeren Sätzen und in den kraftvollen Teilen mit einer Spielfreude, die das Publikum sofort mitriss. Kantor und Dirigent Andreas Borbe arbeitete dabei gemeinsam mit dem Orchester viele feine, wohl aufeinander abgestimmte Klänge heraus, führte sie souverän durch die Stücke und unterstützte damit die gewohnte Brillanz des Ensembles. Harmonisch geradezu perfekt, professionell, aber dennoch leichtfüßig spielten sich die Musiker durch die Sinfonien. Genau diese Perfektion, bei der aber in jedem Ton zu hören ist, dass das Orchester mit Herz und Seele dabei ist, wusste das Zevener Publikum zu schätzen und bedachte das Ensemble mit einem entsprechenden Applaus.

Labsal für die Ohren
Mozarts Salzburger Sinfonie, sein Klarinettenkonzert und seine Sinfonie in Es-Dur dürften wohl für jeden Zuhörer ein wahres Labsal für die Ohren gewesen sein. Diese Form der Harmonie dürfte sicherlich auch nur möglich sein, weil Orchester und Dirigent seit vielen Jahren miteinander arbeiten und mittlerweile zum elften Mal auch in Zeven zum traditionellen Neujahrskonzert gemeinsam auftraten.
Besondere Klangfarbe Johann-Peter Taferner, der Solist, unterstrich die sorgsam arrangierten Melodien dabei noch mit der besonderen Klangfarbe seiner Klarinette. Der 33-jährige Hamburger und mehrfacher Preisträger sorgte dabei mit seinem Instrument für einen wahren Hörgenuss, nahm die Musik des Orchesters auf, untermalte sie und stand mit dem Klangkörper in immerwährendem Dialog.

Kühne Harmonien und straffe Punktierunge
Kühne Harmonien, straffe Punktierungen, dramatische Akzente, kammermusikalische Elemente und eine Synthese aus Tanzbodenderbheit und Ernsthaftigkeit entließen das Publikum dann mit einem Werk voller Optimismus in das neue Jahr.

Doch auch wenn es beim Neujahrskonzert vornehmlich um Musik geht, so darf doch auch der gesellschaftliche Anteil nicht fehlen.

Daher lud Pro Zeven auch an diesem 1. Januar wieder zu einem Imbiss ein, bei dem des sich vortrefflich klönen ließ. Zuvor aber betonte Jürgen Kubenk, Vorsitzender von Pro Zeven, seine Hochachtung vor dieser musikalischen Leistung.

Unvergesslicher Jahresbeginn
„Ein unvergesslicher Jahresbeginn! Mozart wäre stolz gewesen, heute ein Zevener zu sein. Was soeben musikalisch geboten wurde, war beeindruckend, fantastisch, unvergesslich. Ein musikalisches Feuerwerk voller Dynamik und feinster Prägung.“
Er erinnerte in seiner Rede aber auch an die Anfänge der Neujahrskonzert-Tradition, die von Dr. Manfred Tag und Bärbel Hinck vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen worden sei und warb gleichzeitig auch dafür, sich im Verein zu engagieren. Doch zunächst ging es erst noch einmal darum, das neue Jahr bei Canapés und Sekt gebührend zu begrüßen.